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Wir starten mit einem klaren Zielbild: Welche Lasten sollen gedeckt werden, wie ist der Tagesverbrauch, und ist später ein E‑Auto oder eine Wärmepumpe geplant? Dafür sammeln wir mindestens 12 Monate Stromrechnungen und notieren besondere Verbrauchsspitzen. Parallel legen wir fest, ob Eigenverbrauch, Autarkiegrad oder Wirtschaftlichkeit im Vordergrund steht.

Als Nächstes machen wir den Standort- und Dachcheck mit messbaren Daten: Ausrichtung, Neigung, Verschattung und nutzbare Fläche. Wir gleichen Satellitenbilder mit einer Vor-Ort-Sichtprüfung ab, damit Bäume, Gauben oder Schornsteine korrekt berücksichtigt sind. Bei Unsicherheiten dokumentieren wir Schattenverläufe zu mehreren Tageszeiten.

Dann folgt der Datencheck zum Netzanschluss: Hausanschlussleistung, Zählerkonzept und vorhandene Elektroverteilung. Wir prüfen, ob ein moderner Zählerschrank, Überspannungsschutz und ausreichend Platz für Zusatzkomponenten vorhanden sind. Falls Umbauten nötig sind, planen wir diese als eigenen Arbeitsschritt mit Kostenschätzung und Zeitfenster.

Im nächsten Block klären wir den Förderrahmen: Welche Programme auf Bundes-, Landes- oder Kommunalebene sind relevant und welche Fristen gelten? Wir erstellen eine Liste der Nachweise wie Angebote, technische Datenblätter, ggf. Energieberater-Unterlagen und Eigentumsnachweise. Wichtig ist die Reihenfolge: Antragstellung und Bewilligungsvoraussetzungen vor verbindlicher Beauftragung sauber einhalten.

Jetzt vergleichen wir Systemvarianten für Einfamilienhäuser: Photovoltaik mit und ohne Speicher, sowie Solarthermie als Alternative oder Ergänzung. Wir bewerten jedes Setup nach Platzbedarf, Wartungsaufwand, Eigenverbrauchsquote und Kompatibilität mit Warmwasser/Heizung. Ergebnisse halten wir in einer Tabelle fest, damit die Entscheidung nachvollziehbar bleibt.

Parallel prüfen wir bau- und komfortbezogene Schnittstellen im Haus: geplante Dämmmaßnahmen, Dachsanierung oder barrierefreie Umbauten. Wir legen fest, ob zuerst die Gebäudehülle optimiert wird, damit die Anlagengröße passend dimensioniert werden kann. Bei Dacharbeiten koordinieren wir Terminfolgen, damit Montage und Abdichtung nicht gegeneinander arbeiten.

Für den Haushaltsbetrieb setzen wir eine Checkliste zur Wasserqualität an, wenn Warmwassertechnik oder Speicherlösungen im Systemverbund stehen. Wir dokumentieren Härtegrad, ggf. Filterzustand und Wartungsintervalle, um Ablagerungen und Effizienzverluste zu minimieren. Das ist besonders hilfreich, wenn Solarthermie oder neue Warmwasserkomponenten vorgesehen sind.

Vor der Beauftragung führen wir eine strukturierte Vertragsprüfung durch: Leistungsumfang, Zahlungsplan, Abnahme, Gewährleistung, Fristen und klare Zuständigkeiten. Wir achten auf transparente Ertragsannahmen ohne Zusagen, die nicht belegbar sind, und definieren Mess- und Dokumentationspflichten. Zusätzlich prüfen wir, ob Service- und Wartungsverträge optional sind und welche Kündigungsregeln gelten.

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